Receive Updates

No spam guarantee.

Pair Programming

Pair Programming

Die Paarprogrammierung (engl. “Pair Programming”) bezeichnet eine Arbeitsweise, bei der eine Programmieraufgabe von zwei Entwicklern gelöst wird. Bei der Erstellung des Programmcodes sitzen zwei Programmierer vor einem Rechner. Wann und wie eine Arbeitsteilung verfolgt werden soll, wird intern geregelt. Meist ist es üblich, dass eine Person an der Formulierung des Quellcodes arbeitet, während sich ein weiterer Programmierer mit der Lösung einer Problemstellung beschäftigt. Gleichzeitig ist es die Aufgabe beider Programmierer, sich gegenseitig zu kontrollieren. Sollte ein Fehler auffallen, wird dieser unmittelbar angesprochen.

Pair Programming – ein Mittel der Effizienzsteigerung
In der Softwareentwicklung hat die Technik des gemeinsamen Programmierens immer mehr an Beliebtheit gewonnen. Vorwiegend kommt die Paarprogrammierung bei der agilen Softwareentwicklung zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um einen Entwicklungsprozess, der mit wenigen Regeln und einem geringen Aufwand auskommen soll. Programmierer stehen unter einem hohen Zeitdruck, wodurch der Anreiz zu einer flexibleren Programmierung entsteht. Ebenfalls spielt die Paarprogrammierung bei der extremen Programmierung eine wichtige Rolle. Dabei steht die Lösung einer Programmieraufgabe im Vordergrund, während das Vorgehen in den Hintergrund rückt. Nicht selten kommt es vor, dass die Prinzipien der traditionellen Programmierung missachtet werden. Zum wichtigsten Ziel gehört es stattdessen, die Software an die Anforderungen des Kunden bestmöglichst anzupassen. Dieser Prozess wird in mehrere Teile gegliedert, wobei die beteiligten Programmierer unterschiedliche Aufgaben verfolgen.

Steigerung der Produktivität
Pair Programming kommt dann zum Einsatz, wenn besonders schwierige Programmaufgaben in kurzer Zeit gelöst werden müssen. In diesem Fall gelingt es mit der Paarprogrammierung, die Qualität zu steigern. Dies beginnt mit der Fehlerbehebung. So soll es gelingen, den Fehleranteil um bis zu 15 Prozent zu senken. Darüber hinaus verfügen beide Programmierer über unterschiedliches Wissen. Wird dieses bei der Programmierung eingesetzt, kann die Programmeffizienz gesteigert werden. Als Beispiel gilt die Laufzeitoptimierung, die auf bewährte Techniken und geübte Methoden gestützt ist. Des Weiteres hat es sich erwiesen, dass das Arbeitsklima durch eine Teambildung deutlich gesteigert werden kann. Dies wird durch den Vorteil begleitet, dass unter den Programmierern eine Wertevermittlung stattfindet. Bei der Produktivitätssteigerung ist es aber wichtig, dass die fachliche Kompetenz der Partner nur geringfügig abweicht.

Pair Programming in der Kritik
Die Paarprogrammierung kann nur dann funktionieren, wenn gute Teams gebildet werden. Dies setzt voraus, dass die Personen produktiv miteinander arbeiten können. Dazu ist es meist erforderlich, eine Eingewöhnungsphase zu planen. Auch sind viele Programmierer mit dem plötzlichen Wechsel überfordert. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Partner von dem gewohnten Programmierstil abweicht. Nachteile zeigen sich schließlich auch bei der Haftung. Im Nachhinein ist es oft unklar, wer an einem Fehler verantwortlich ist.

Leave a Reply